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Tankeinfüllstutzen

Ausrüstung für die Reparatur und Entleerung von Tanks

Einrichtungen zum Befüllen und Entleeren von Tanks sind so genannte Zapfventile (oder NOs), die der Technischen Überwachung des Verkehrs (TDT) unterworfen sind. Der TDT ist eine staatliche juristische Person, die auf der Grundlage des Gesetzes vom 21. Dezember 2000 über die technische Überwachung tätig ist. Sie ist eine technische Aufsichtsbehörde und untersteht dem für Verkehr zuständigen Minister. Die Überwachung gilt für technische Anlagen, die z. B. auf Bahngelände, Eisenbahnfahrzeugen, Gleisanschlüssen und Tanks (einschließlich Tanks, die im Straßen-, Eisenbahn- und Binnenschiffsverkehr eingesetzt werden) installiert sind.

Einrichtungen zur Reparatur und Entleerung von Tanks sind vorhanden:

  • Geräte zum Entleeren und Befüllen von Transporttanks (einschließlich Verladearme für flüssige, gasförmige und feste Gefahrstoffe)
  • Hafenladerampen (Anlagen und Systeme zur Befüllung von Binnen- und Seeschiffen mit Gasen oder flüssigen Stoffen)
  • flexible Toreinfassungen
  • Geräte zum Entleeren und Füllen bei einem Druck von mehr als 0,5 bar

Unter anderem werden Tanks mit gefährlichen Stoffen (giftig, entzündlich, ätzend) geleert und gefüllt. Eine solche NO-Maschine muss einen Tankwagen sicher in die im Flüssigkeitslager gelagerten Tanks füllen und entleeren. In diesem Fall verfügen die UNO-Stationen über eine Reihe von elektronischen und mechanischen Lösungen, die ein hohes Maß an Sicherheit gewährleisten (sowohl für die Anlagen als auch für die Mitarbeiter).

Gefährliche Materialien 

Bei den gefährlichen Stoffen handelt es sich um Ladungen oder Gegenstände, die solche Stoffe enthalten, die eine Gefahr für die Gesundheit und das Leben von Menschen und für die Umwelt darstellen können. Dazu gehören alle explosiven Gegenstände, Gase, organische Peroxide, radioaktive Stoffe usw. Wir können diese Güter auf der Grundlage ihrer biologischen, physikalischen und chemischen Eigenschaften sowie der von ihnen ausgehenden Gefahr kategorisieren. Wir unterscheiden zwischen den folgenden Klassen:

  1. Klasse 1: explosive Stoffe und Gegenstände. Dazu gehören Gefahren wie Fragmentierung, Feuer und Massenexplosion. Dazu gehören Feuerwerkskörper, Leuchtraketen, Feuerwerkskörper und Granaten.
  2. Klasse 2: alle Gase. Es besteht die Gefahr von Vergiftungen, Bränden, Explosionen und Druckgasemissionen. Dazu gehören verflüssigte Gase, gelöste Gase, komprimierte Gase oder Aerosolbehälter.
  3. Klasse 3Entzündbare Flüssigkeiten. Es besteht Explosions- oder Brandgefahr. Dazu gehören Lösungsmittel, alkoholische Getränke, Farben, Teer, Klebstoffe oder Holzschutzmittel.
  4. Klasse 4Sie sind selbstreaktive, feste und feste desensibilisierte und polymerisierte Materialien. Sie liegen in der Regel in Form von Pulver, Paste oder Granulat vor. Sie können sich durch die Reibung beim Transport entzünden. Einige von ihnen erfordern daher eine kontrollierte Temperatur während des Transports.
  5. Klasse 5: Es handelt sich um organische Peroxide, die bei der Zersetzung große Mengen an Wärme freisetzen. Ihre Selbstentzündung kann bei stark oxidierenden Eigenschaften auftreten) und oxidierende Materialien (starke Reaktion bei Kontakt mit brennbaren Materialien).
  6. Klasse 6: Dies sind alle infektiösen Materialien (z. B. diagnostische Proben, postoperative oder medizinische Abfälle), deren Kontakt zu einer lebensbedrohlichen Erkrankung des Menschen führen kann, sowie giftige Materialien (Pflanzenschutzmittel, Germizide oder Fungizide), die den Tod durch Vergiftung verursachen können.
  7. Klasse 7Alle radioaktiven Stoffe gehören zu dieser Klasse. Dazu gehören z. B. isotopische Rauchmelder, Kernbrennstoffe, die eine Strahlungsgefahr darstellen. Ohne spezielle Ausrüstung ist sie nicht nachweisbar und unsichtbar.
  8. Klasse 8: Dies sind alles ätzende Materialien. Der Kontakt mit ihnen kann zu chemischen Verbrennungen führen. Dazu gehören Bleichmittel, Säuren und Laugen.
  9. Klasse 9: Verschiedene Gegenstände und gefährliche Materialien. Zu dieser Klasse gehören Materialien, deren Gefahr sich von der der Klassen 1 bis 8 unterscheidet.

So eingestufte gefährliche Güter können transportiert werden, wenn sie ordnungsgemäß verpackt und gekennzeichnet sind. Gefährliche Güter sollten zur korrekten Kennzeichnung eine Produktidentifikationsnummer (UN) tragen und das Fahrzeug, das diese Güter transportiert, sollte mit einer reflektierenden orangefarbenen Tafel versehen sein. Fahrzeuge, die gefährliche Güter in Tanks oder in loser Schüttung befördern, müssen außerdem mit Gefahrenkennzeichen versehen sein. Die Fahrer hingegen sowie die Mitarbeiter, die mit dem Ent- und Beladen von Gefahrgütern zu tun haben, müssen die entsprechenden ADR-Scheine besitzen.

Was ist ADR?

Der Name ADR stammt aus dem Englischen und steht für The European Agreement concerning the International Carriage of Dangerous Goods by Road. Das ADR ist also ein europäisches Übereinkommen (das von mehr als 50 Ländern unterzeichnet wurde), das die Beförderung gefährlicher Güter betrifft. Für Fahrer, die gefährliche Stoffe befördern, ist der Besitz einer ADR-Bescheinigung vorgeschrieben.

ADR, TDT-Ausbildung

orangefarbenes Zeichen, das auf einen Explosivstoff hinweistZiel dieses ADR-Kurses ist es, den Fahrer mit den Risiken vertraut zu machen, die bei der Beförderung gefährlicher Güter auftreten können, und ihm zu zeigen, wie er Unfälle minimieren kann und was er im Falle eines Unfalls tun muss, um dessen negative Auswirkungen zu verringern. Der ADR-Kurs behandelt Themen wie die Einstufung von Gefahrgut, die Beförderung von Sprengstoffen, radioaktivem Material usw., die Arten von Risiken, das Verhalten bei Unfällen, die erforderlichen Unterlagen und die zivilrechtliche Haftung.

Auch die Bediener von Abfüllmaschinen (die der technischen Überwachung des Verkehrs unterliegen) müssen einen Lehrgang absolvieren, der mit einer staatlichen Prüfung abschließt. Während des Kurses lernen die Teilnehmer die gefährlichen Stoffe und ihre chemischen Eigenschaften kennen, die Bedienung von UNO-Maschinen, die notwendigen Arbeitsschutz- und Brandschutzvorschriften sowie die Kennzeichnungen und Beschreibungen auf den Transporttanks. Nach bestandener Prüfung erhält der Teilnehmer eine Lizenz, die unbefristet gültig ist.

Ein paar Worte über Gießmaschinen

Geräte zum Füllen und Entleeren von Tanks werden als Ausgießmaschinen bezeichnet. Um sie zu nutzen, benötigen Sie, wie bereits erwähnt, die entsprechenden Qualifikationen. Diese Maschinen werden im Straßen-, Schienen-, See- und Binnenschiffsverkehr eingesetzt. Sie bestehen aus rohrförmigen Abschnitten, die durch Drehventile verbunden sind und durch ein Ventil und ein Verbindungsteil zum zu entleerenden oder zu befüllenden Tank begrenzt werden.

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